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Geschichte

Die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft wurde am 11.Juni 1927 im Saal der Gaststätte Ising als Schützenverein Dahl gegründet. Auf der Gründungsversammlung wurden 28 Bürger aufgenommen. Die Mitgliederzahl erhöhte sich im gleichen Jahr noch auf 39. Daneben gab es damals noch den seit 1902 bestehenden Kriegerverein.

Das erste Schützenfest wurde im Jahre 1929 gefeiert. Die ersten drei Schützenfeste fanden im Saal der Gaststätte Ising statt. Die folgenden vier Schützenfeste von 1934 - 1938 fanden dann im  geliehenen Zelt statt. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges ruhte das Vereinsleben für die nächsten 10 Jahre.

Im Jahre 1949 gelang es einigen Gründungsmitgliedern, ihren Schützenverein wieder von neuem zu beleben. Die Mitgliederzahl betrug am Ende dieses Jahres 52 Schützenbrüder.

Die ersten Könige der Bruderschaft nach dem Krieg wurden durch das Schießen mit der Armbrust ermittelt (s. Foto). Die ersten Feste nach dem Krieg fanden im Zelt auf dem Sportplatz am Wald statt.

Von 1954 bis 1967 fanden die Schützenfeste beim Bauern Ising in der Scheune (mit kleinem Zeltanbau) statt. 1968 wurde letztmalig in einem Zelt auf dem Sportplatz gefeiert. Seit 1969 finden alle Schützenfeste der Bruderschaft in der in Eigenleistung erbauten Halle statt.   

1. Dahler Oberst

1. Oberst Johannes Amedick

 Unser Schutzpatron St. Hubertus bei der Jagd

Schutzpatron St. Hubertus

Die besondere Verehrung des heiligen Hubertus begann im Rheinland im Jahre 1444, als Herzog Gerhard II. (1437-1475) von Jülich und Berg, am Hubertustag, den von den geldrischen Landständen als Herzog ausgerufenen Arnold von Egmond, in der Schlacht vor Linnich besiegte. Aus Dankbarkeit und zur Erinnerung an diese Schlacht stiftete Herzog Gerhard den Hubertusorden. Dieser Orden sollte in den Ländern Jülich und Berg bis zum Jahre 1800 eine besondere Bedeutung behalten.

Nach der Legende wurde unser Schutzpatron St. Hubertus 656 oder 658 als ältester Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse geboren. Als junger Mann kam er an den Hof Theiderichs III. von Burgund und wurde von diesem zum Pfalzgrafen erhoben. Da der Fürst ihm wohlgesonnen war, gelangte er bald in die höchsten Stellungen des Reiches. Hubertus ehelichte die schöne Floribana von Löwen, die jedoch nach kurzem Eheglück nach der Geburt ihres ersten Kindes Floribertus starb. Von unsäglichem Schmerz über den so frühen Tod seiner Gemahlin geplagt, stürzte sich Hubertus in allerlei weltliche Vergnügungen. Besonders der Jagdleidenschaft war er erlegen und ließ fast keine größere Jagdgesellschaft aus.

Doch sollte sich sein Leben um 180 Grad drehen, als er bei einem seiner Jagdausflüge in den Ardennen einem kapitalen Hirsch nachstellte. Als er den Hirsch nach langer Pirsch endlich stellte, war er sehr verwundert, als dieser ohne Regung vor ihm stehen blieb. Schon wollte Hubertus zum Bogenschuß ansetzten, da erblickte er plötzlich zwischen den Geweihstangen des Hirsches ein leuchtendes Kreuz. Gleichzeitig vernahm er eine geheimnisvolle Stimme, die ihn ermahnte, neben den weltlichen Vergnügungen das ewige Leben nicht zu vergessen.

Die Begebenheit mit dem Hirsch bewirkte bei Hubertus, daß er sein Leben von nun an ganz Gott weihte. Er verzichtete auf all seine Ämter, entsagte vollständig allem weltlichen Reichtum und verschenkte sein Vermögen an die Armen. Er zog sich in die Einsamkeit der Ardennen zurück und lebte dort eine zeitlang als Einsiedler, bis er sich zum damaligen Bischof von Maastricht, dem heiligen Lambertus, begab und von diesem zum Priester ausgebildet und auch geweiht wurde. Nachdem St. Lambertus ermordet worden war, wurde St. Hubertus sein Nachfolger als Bischof von Maastricht. In diesem Amt leistete Hubertus in seinem ehemaligen Jagdgebiet, den Ardennen, eine großartige Missionsarbeit. Im Jahre 721 verlegte er den Bischofssitz von Maastricht nach dem heutigen Lüttich.

Im Jahre 727 holte Gott den rastlosen Missionar viel zu früh zu sich. Noch heute wird seine Grabstätte, die Abtei St. Hubert, von vielen Pilgern besucht. Durch die legendenhafte Erzählung der Begegnung von Hubertus mit dem Hirsch ist dieser heute noch der Schutzpatron der Jäger, die an seinem Festtag, dem 3. November, die Jagd eröffnen. So nannten sich auch viele Schützenbruderschaften nach dem Bischof von Lüttich.

 

WANN, WAS, WO, WAR  in der Bruderschaft:

1929 Anschaffung der ersten Fahne

1949 Zum Schützenfest wurde eine neue Fahne angeschafft

1952 Anschaffung einer einheitlichen Uniform

1952 Ausrichtung einer Treibjagd anlässlich des Hubertustages

       (erster Ursprung des Hubertusballes)

1952 Erstellung des Ehrenmales an der Kirche in Eigenleistung

1961 Ausfall des Schützenfestes mit Rücksichtnahme auf das Jubiläumsfest der Feuerwehr

1962 Wegfall der Pferde im Zug, sowie auch des Mitfahrens von Kutschen

1962 Die Prinzen sind nicht mehr automatisch im Hofstaat

1962 Aufteilung der Bruderschaft in 2 Züge

1965 Alle bisherigen Könige erhalten nachträglich die Schützenschnur, die in Zukunft jeder König trägt

1967 Einführung der Schulterstücke

1969 Beginn mit dem Bau der Gemeinschaftshalle am Wald

1970 Abschaffung der Gewehre, dafür wird es Pflicht, weiße Handschuhe zu tragen

1970 Fertigstellung der Halle

1975 Ausbau und Erweiterung der Halle in Eigenleistung

1977 Anschaffung der Ärmelzeichen und Beschluss über das offizielle Wappen

1980 Ausbau eines Versammlungsraumes im neuen Pfarrheim

1981 Bildung des Heimatkreises innerhalb der Bruderschaft

1983 Die alte Fahne wird durch eine neue ersetzt  

1985 Gründung einer Schießsportabteilung 

1986 Teilnahme an der 950 Jahrfeier in Dahl

1989 1. Schlachtefest zur Generalversammlung

1990 Zelt zum Schützenfest mit Schußbar und ''Roll-Disco''

1990 Abriss des 1975 erstellten Hallenanbaus

1990 Baubeginn der heutigen "Hubertusklause"

1992 Fertigstellung und Einweihung des neuen Hallenanbaus

1992 Errichtung der Schießanlage (Luftgewehr) durch die Schießabteilung

1993 Ehrenoberst Bernhard Wittke erhält als erster Dahler Schütze das

        Schulterband zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz mit Stern

1994 Einführung der ''Frühstücksoffiziere'' beim Schützenfrühstück

1994 Verlegen der Gittersteine auf dem Hallen-Parkplatz

1994 Baubeginn der neuen Toilettenanlage an der Halle

1995 Fertigstellung und Einweihung der Toilettenanlage

1995 Bezirksverbandstag der Jungschützen mit Fahnenweihe der neuen Jungschützen-

        fahne (Ausführung durch die Jungschützenabteilung)

1997 Ausrichter des Verbandstages für den Bezirk Paderborn-Land mit über 800 Schützen

1997 Beschluß zur Einführung von Königsärmelband und Abschaffung der Schützenschnur

        für Könige

1997 Vertäfelung des Thekenraumes in der Halle

1998 Die ersten zwei ''Willkommensschilder'' wurden errichtet

1998 Setzen von Kantensteinen auf dem Hallen-Parkplatz

1999 Abbruch des Vogelschiessens um 22:30 Uhr ''Dahl hat keinen König'' !

        Hermann Amedick erklärt sich später bereit den ''Königsschuß'' zu machen.

1999 Neugestaltung des Maibaumes

2000 Jungschützen feiern 70-jähriges Jubiläum, Horst Dittrich wird ''Kaiser''

2000 Zwei weitere ''Willkommenschilder'' wurden errichtet

2001 Einführung der Arbeitsgesmeinschaft „DAS TEAM“

2001 Bau von Stuhlwagen für die Halle

2001 Erstmals in der Vereinsgeschichte: Jungschützenkönig Rainer Fraune wird 8 Tage

        später auch Seniorenkönig der Bruderschaft.

2001 Gründung des Förderverein ''St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Dahl'' als Träger der

        Hubertusklause

2002 1. Vereinsinterner Kommersabend, Joseph IV Schlichting wird ''Kaiser''

2002 75 Jahre - Jubel Schützenfest der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Dahl 1927 e.V.

2002 Bau von Tischwagen für die Halle

2002 Neubau der Thekenanlage in der Halle

2002 Beginn der Neugestaltung des Hallenvorplatzes  

2003 Erstellung der eigenen Homepage: www.dahler-schuetzen.de

2003 Renovierung des Ehrenmals

2003 Pflastern des Hallenvorplatzes

2006 Sanierung der Vogelstange

2008 Dahl hat erstmals in der Vereinsgeschichte keinen Schützenkönig

2008 Renovierung der Schützenhalle

2008 Erneuerung des Schaukastens für Königsorden

2009 Fertigstellung und Einweihung der Mehrzweckhalle

2012 Schützenausmarsch mit Ausklang beim Goldzugführer Friedhelm Brockmeier

2012 85-jähriges Jubiläum der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Dahl 1927 e.V., Christoph I Fraune wird Kaiser

2012 Jubiläumsgala 60 Jahre Hubertusball

2012 Ausrichtung des 62. Bezirksverbandstag in der Mehrzweckhalle Dahl